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Mittwoch 21 Januar 2004

Auf ins neue Fliegerjahr
Stubai gerade vorbei, Saison bald herbei


   
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Am Patscherkofel pfeift der Wind, auf der nahen Europabrücke haben PKW-Fahrer Mühe, auf ihrer Fahrspur zu bleiben. Und im Stubaital sind massenhaft Gleitschirme am Himmel zu sehen. Offenbar kann die Wetterprognose gar nicht so schlecht sein, dass am Stubai-Cup nicht geflogen werden könnte.

Gleich vorweg : Die 16. Austragung des traditionellen Saison-Openings war nach zweijähriger Pause erneut ein Erfolg. Soviel ins Stammbuch jener, die sich nach ausführlicher Wetterinformation fürs Daheimbleiben entschieden hatten. Anfangs dürften es auch die Aussteller angesichts des rundum wirklich schlechten Wetters nicht eilig gehabt haben - schließlich waren Freitag Mittag die ersten Aufbauteams gemütlich dabei, Zelte und Messestände bei Minusgraden, aber Nullwind und gelegentlichem Sonnenschein aufzubauen. Das Stubaital machte seinem Ruf als meteorologischer Sonderfall also erneut alle Ehre. Den ganzen Tag wurde von den einander gegenüberliegenden Zweitausendern Elfer und Kreuzjoch gestartet und dennoch berichteten die Piloten jeweils von leichtem Rückenwind. Wie das geht ? Keine Ahnung. Aber geflogen wurde- und das nicht zu knapp.

Gemütlicher Beginn
Acro-Cracks, Testflieger der vertretenen Firmen und Normalpiloten durften sich am Freitag denn auch über die beste Flugsicht freuen ; vom Startplatz bis zum Boden zu sehen sollte sich an den beiden folgenden Tagen zusehends als Luxus erweisen. Zum Ausgleich für das passable Flugwetter war die Publikumsmenge dafür leicht überschaubar. Mike Küng, der Acro- und Sky-Testpilot Tomas Lednik, die Renegades und die Piloten der U-Turn-Acromanschaft konnten sich also in aller Ruhe warmfliegen. Ab 20.00 Uhr stand der Begrüßungsabend mit Briefing im Gemeindesaal von Fulpmes auf dem Programm ; rund 300 Aussteller, Piloten und Begleitpersonen wurden von Veranstalter Hans-Peter Eller, dem Hauptsponsor AustriAlpin und den Gemeindegranden begrüßt und über das Programm des Wochenendes informiert.

Wer war da ?
Ein Gutteil der bekannten Hersteller von A wie Advance bis X wie XiX sowie der großen Importeure war ins Stubaital gereist, um den anwesenden Gleitschirmfliegern rechtzeitig vor dem Start der Saison mit ihren Neuheiten den Mund wässrig zu machen. Die Marken FreeX und Airea glänzten einträchtig durch vollständige Abwesenheit ; U-Turn war zwar in der Luft, nicht aber mit einem Stand präsent und Apco-Boss Anatoly Cohn stellte seinen neuen Importeur vor. Gelegentlich wurden sogar Edel-Schirme gesichtet, die sowohl von Asiaten geflogen, als auch nach der Landung am Boden umlagert wurden - einen Messestand des ehemaligen Marktführers suchte man aber vergeblich.

Vollgas am Boden und in der Luft
Pünktlich zum eigentlichen Beginn der Veranstaltung hüllten sich die Startberge in tief reichende Wolken. Parafly-Chefin Monika war wie immer eine Macht am Mikrofon und heizte die Stimmung nach Kräften an, während sich Demoflüge der Hersteller, Acro-Einlagen und Freiflieger den manchmal knapp werdenden Platz über dem Landeplatz teilten. Natürlich wurde trotz schlechter Sicht geflogen. Geisterhaft tauchten fast 30 Wings-of-Change-Schirme aus der Nebelsuppe auf, von Lokalmatador Markus "Acrominator" Gründhammer auf die publikumswirksame Luftfahrt geführt. Später war von einem achtminütigen Wolkenflug zu hören...

Beim Fun-Bewerb hatten die anwesenden Frei- und Probeflieger die Gelegenheit, mit 20 Euro Startgeld und dem Treffen des Landepunktes an der Verlosung eines neuen Gleitschirms der Klasse 1 oder 1-2 teilzunehmen. Angesichts des wertvollen Preises war die Teilnehmerzahl entsprechend hoch. Der strahlende Gewinner Engelbert Bürgi nahm schließlich einen neuen Nova Artax mit heim in die Schweiz. Das Starterfeld des k.o.-Bewerbs war kleiner, aber umso hochkarätiger : Weltmeister Alex Hofer und ein prominentes Feld von Staatsmeistern lieferten sich mit ihren heissen Kisten packende Duelle um das Preisgeld von insgesamt 1.000 Euro : Nach dem Start bei den Pfurtschell-Höfen oberhalb des Cup-Geländes war eine Boje zu umfliegen, ein Touchfeld zu berühren und nach einem kurzen Vollgas-Flug möglichst als Erster eine Punktlandung hinzulegen. Diesen spannenden Wettkampf konnte der Deutsche Meister Oliver Rössler vor dem Local Michael Müller und Weltmeister Alex Hofer erst bei hereinbrechender Dunkelheit für sich entscheiden.

Alles geht einmal zu Ende...
Zuvor wurde jedoch noch einmal richtig Gas gegeben. Neben den üblichen Demoflügen sprangen Mike Küng, Tomas Lednik und Christian Amon bei tiefer Wolkenuntergrenze aus dem Helikopter und zeigten in spektakulären Acroprogrammen ihr Können. Der Tscheche zog es dabei vor, die letzten zweihundert Meter bis zum Landeplatz am Fallschirm zurückzulegen, während sein führerloser Gleitschirm senkrecht zur Erde stallte. Amon, der als Letzter aus der Maschine abgesprungen war, wurde von Platzsprecherin Monika anfangs übersehen - dafür sorgte er beim Publikum (und wohl auch bei sich selbst) für einen gewaltigen Adrenalinschub : In geringer Höhe musste er sich aus einem doppelten Twist befreien, den er erst öffnen konnte, als er für einen Retterwurf längst zu tief gewesen wäre. Die überraschendste Flugfigur zeigten allerdings die Renegades. Aus einem "Dreidecker" setzt der am tiefsten fliegende Pilot zu einem Downplane an und fliegt für Sekunden in einem stabilen Kopfstand : Austrittskante voraus, Schirm unten, der entgegen der Flugrichtung blickende Pilot oben. Zur Ausleitung des Manöver fällt er am eigenen (verkehrt fliegenden) Schirm vorbei.

Fazit
Schön, dass es den Stubai-Cup wieder gibt. Die geschützte Lage des Tals - als Sackgasse quer zum Wetter - ermöglicht auch bei wüstem Wettergeschehen lokale Flugbedingungen. Gleichzeitig machen die vielen Neuheiten und die lockere Festival-Stimmung mitten in der kältesten Zeit Lust aufs Fliegen. Und wo bitteschön kann man sonst in entspannter Atmosphäre mit Schirmkonstrukteuren und Firmenchefs plauschen ? Wir werden wiederkommen - zum Stubai-Cup 2006.

Beim Stubai-Cup konnten wegen des schlechten Wetters längst nicht alle Gleitschirm-Neuheiten in der Luft bewundert werden. Dafür veröffentlicht GLEITSCHIRM in der nächsten Ausgabe 3/2004 die schon traditionnelle Marktübersicht : Sie finden in Tabellenform alle wichtigen Schirme und Neuheiten des Marktes mit technischen Daten und Preisen. Ab 12.02.2004 im Zeitschriftenhandel.

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(c) THERMIK-VERLAG, Stelzhamerstr. 18, A-4600 Wels
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags
Herausgeber: Mag. Norbert Aprissnig
Webmaster und Online-Redaktion: Sascha Burkhardt
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